Thailand-> Songkhla- Phattalung- Khao Sok National Park- Ranong- Prachuap Kirikhan- Bangkok

Nach problemlosem Grenzuebergang und geernteten Gelaechter, meines ueberladenden Rades wegens erreichte ich Thailand. Nach noch nicht einmal einer Stunde in Thailand wurde ich, als ich ein paar Photos schoss, eingeladen. Es ging in einen Kindergarten, wo die Kinder einmal einen “Falang” (so werden Auslaender/ Westler hier genannt) aus naechster Naehe bestaunen sollten. Ich erklaerte grob meine Reise und bekam viele ‘oooohs’ und ‘ ahhhs’ zu hoeren, es war ein Heidenspass. Zum Schluss musste ich in jedes Schulheft noch eine kleine Nachricht schreiben, nach etwas 30mal ‘nice to meet you, good luck’ und ein paar Photos, bekam ich noch das Angebot dort als Englischlehrer zu arbeiten. Dieses war sehr verlockend, aber ich lehnte dankend ab, da ich ersteinmal etwas weiterkommen wollte.
Eigentlich wollte ich HadYai, die groesste Stadt in Suedthailand, schnell hinter mir lassen, aber da ich noch Geld wechseln musste und mir eine vernuenftige Landkarte besorgen wollte, blieb ich eine Nacht in dieser graesslichen, gesichtslosen Stadt. Am naechsten Tag ging es nach Songkhlah, wo ich das Wochenende verbringen wollte.
Ueber Phattalung und Trang ging es dann nach Krabi Town. Dort blieb ich ein paar Tage, da das Songkran- Fest auf dem Program stand. Das Songkran, das Wasserfest, ist eines der Hoehepunkte in Thailand, bei diesem Feiertag entlaedt sich alles in Form von Wassergespritze auf alles was sich bewegt, unnoetig zu sagen das es schwierig ist trocken zu bleiben (es sei denn man verkriecht sich im Zimmer). Ich entschied mich dem Trubel der Stadt zu entziehen und etwas ausserhalb der Stadt zu radeln. Da das ganze auf dem Land etwa zehn mal so heftig gefeiert wird als in der Stadt war ich nach kurzer Zeit nasser als ich ohnehin schon war. Im Endeffekt aber eine Riesengaudi, wenn man denn mitmacht, auch ich habe so manchen Thai eine Ladung Wasser ins Gesicht verpasst. Die restliche Zeit in Krabi verbrachte ich hauptsaechlich mit Radtouren in der Umgebung mit ihrer grandiosen Landschaft, dennoch war ich schockiert ueber die vielen Bauvorhaben, die auf riesigen Schildern angekuendigt wurden, ich denke in ein paar Jahren schaut dies alles dort aus wie auf Mallorca oder wie in so manch schon laengst versauten Gegenden dieses Planeten.
Spontan tourte ich dann noch zum Khao Sok National Park, in dem sich angeblich einer der aeltesten Regenwaelder der Erde befindet. Ich zeltete auf dem Campingplatz und unternahm Wanderungen durch den Djungel in dem es mehrere Flüsse gab, die ich allzu gern fuer eine Abkuehlung nutzte. Leider nutzten die Blutegel die Anwesenheit einiger Auslaender um sich an deren Blut zu laben. Ich war aber wirklich froh diesen Ort besucht zu haben, da der Urwald wirklich einzigartig ist.
Als es nach ein paar Tagen weiterging bekam ich leider sehr heftige Schmerzen im Knie, sodass ich nach ein paar schlimmen Radeltagen in Ranong ankam und mir ersteinmal eine Pause goennte. Dort stellte ich fest, dass ich in den letzten zwei Wochen mehr als 1000km gerissen habe, eindeutig zu viel….. Die Pause kam mir ganz gelegen, da ich auch noch mein Thailand- Visum erneuern wollte, es hiess also von Ranong mal eben nach Myanmar rueberhuepfen und mit einem frischen Visa im Pass wieder einreisen. Also ging es mit frischen Visum, vo der West an die Ostkueste.
Die Strecke von Ranong bis zur Ostkueste hat mir persoenlich sehr gut gefallen, was aber weniger angenehm war, ist die Tatsache, das es wenn es auf der einen Seite heiss ist, dann schuettet es meistens auf der anderen wie aus Eimern und genau dies war der Fall. Hatte ich vorher mit der extremen Hitze zu tun, bekam ich nun ordentlich eins auf die Muetze in Form von nimmer enden wollenden Regen. Und nicht nur das, da ich nun mehr oder minder gezwungen war den Nord- Sued Highway zu nutzen, spritzten mir die unzaehligen LKW’s die Gischt noch von der Seite ins Gesicht und die Hunde die es wohl auf meine Waden abgesehen hatten taten das uebrige (und ich hab ich mit Steinen bewaffnet, bevor ich mich beissen lasse….). So kam ich irgendwann in Prachuap KiriKhan an. Prachuap ist ein kleines nettes Staedtchen in dem ich ein paar sehr schoene Tage verbrachte, bevor es dann weiter nach Bangkok ging.
In Bangkok traf ich dann allerhand Bekannte wieder, unter anderen Ali und Son, die zwei sind auf Radweltreise und hatte sie schon in Malaysia getroffen, den Harry und den Steffen, den Franzonbike und auch Benoit, ein Franzose, den ich schon viele male in Malaysia traf. So wurde es in den zwei Wochen dort nie langweilig und wir trotzten dem Verkehr und machten die Stadt mit unseren Raedern unsicher. Mit Benoit beschloss ich, das wir gemeinsam Suedlaos unter die Raeder nehmen wollten. Also ging es gemeinsam auf in Richtung Laos…


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