Malaysia-> Kuala Lumpur- Parit Buntar- Pulau Penang- Kota Bharu- Kuala Terenganu- Kuantan- Penang-> Thailand

Nach ein paar eingewoehnungs Tagen in KL ging es endlich los. Da ich aber ziemlich skeptisch dem Verkehr gegenueber war, endschloss ich mich, mit der Bahn aus der Stadt rauszufahren (im Laufe der Reise musste ich feststellen, das der Verkehr doch recht harmlos war, im Vergleich zu anderen Staedten). Nachdem ich am ersten Bahnhof alles ausgeladen hatte, die Taschen gesattelt, ging es endlich los. Ich fuehlte mich mit einmal wirklich frei und war uebergluecklich, so dass ich ersteinmal ein kleines Liedchen angestimmt habe. Die ersten Tage im Sattel waren gar nicht so einfach, nicht des Verkehrs, der Hitze oder der femden Kultur wegen, sondern eher wegen dem Radfahren selber, ich machte mir darueber aber weniger Gedanken, da die Fitness mit der Zeit schon von alleinekommen wuerde. Am dritten Radeltag lauerte auch schon die erste Ueberaschung auf mich, der erste Plattfuss! Just in dem Moment als ich mich dem Problem widmen wollte/ musste, hielt ein Moped neben mir. Der freundliche Inder stellte sich als Radler vor und wollte meinen Platten in der naechsten Tankstelle beheben lassen (als wenn ich nicht mit einem Plattfuss umgehen koennte…) Ich dachte nur wenn der nicht wieder kommt…aber ich habe noch nicht einmal fertig gedacht, da stand er mit neu aufgezogenen Reifen wieder neben mir! Er lud mich nun zu sich nach Hause ein, da er es sich zum Hobby gemacht hat, Radler einzusammel und zu bewirten. Eigentlich wollte ich an diesem Tage noch Penang erreichen, aber es war unmoeglich sich der Gastfreundschaft zu entziehen. Im Wohnzimmer hingen dutzende Photos von anderen Radreisenden, die er bei sich beherbergt hatte, oder auf einen seinen vielen Reisen getroffen hat. Am gleichen Tag traffen auch Elke und Markus ein, und wir verbrachten drei wunderbare Tage mit Sightseeing, Radtouren durch kleine Doerfer und mit diversen Festlichkeiten, da das chinesische Neujahr vor der Tuer stand ( bei dem das Bier in Stroemen floss ;)) Zusammen sind wir dann die 50km nach Penang geradelt, wo Elke, Markus und ich eine sehr sehr nette Woche gemeinsam verbrachten. Ich blieb insgesamt vier Wochen auf Penang, habe dort viele Leute wiedergetroffen, die ich auf frueheren Reisen kennengelernt habe. Ich verbrachte die Zeit mit wanderungen zum und um den Penang Hill, zeltete mit Freunden an einem einsamen Strand oder genoss einfach nur das vorzuegliche Essen, wofuer Penang auch beruehmt ist.
Doch irgendwann juckte es wieder in den Beinen und ich entschloss mich noch eien Abstecher an die Ostkueste von Peninsular Malaysia zu unternehmen. Hier auf dem ‘East- West- Highway’ wartete auch die erste Bergetappe auf mich, es war zwar nicht wirklich hoch ( etwa 1200m ueber 0 ), aber fuer mich als Flachlandtiroler doch schon eine Herausforderung. Es ging durch wunderbare Landschaften und immer wieder auf und ab, aber es war nicht allzu arg. Ich kam durch kleine Orte mit freudlichen Menschen und freute mich einfach nur wieder im Sattel zu sitzen. Nach vier Tagen erreichte ich Kota Bharu, fuhr weiter Richtung Sueden, wobei ich teilweise mit derben Wind zu kaempfen hatte. In Kuala Terenganu verbrachte ich dann eine ganze Woche, die Stadt hatte zwar nicht viel zu bieten, aber im Schlaafsaal herschte eine nette Atmosphaere, so das man sich einfach wohl fuehlen musste. Leider war es manchmal zu heiss, so da ich einige Naechte auf der Dachterasse verbrachte, wo es angenhm kuehl war. Als es dann weiter ging war ich gar nicht gut drauf, nach zwei Tagen erreichte ich Kuantan und entschloss mich kurzerhand mit dem Bus zurueck nach Penang zu fahren. Kaum hatte ich das Busticket gekauft, plagte mich auch schon ein schlechtes Gewissen meinem treuen Gefaehrten, meinem Rad gegenueber….
Auf Penang blieb ich dann zwei weitere Wochen, wobei ich noch eine Woche am Strand zeltete. Dann aber hiess es nach etwa 2,5 Monaten Abschied nehmen vom wunderbaren Malaysia, den Thailand wartete auf mich, welches ich nach zwei weiteren Radeltagen erreichte….


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